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Kampfsport-TrainerInnen

Kampfsport-Trainerinnen und -Trainer

 

Nicht nur die Bereitstellung von Spendengeldern und Infrastruktur, sondern auch die direkte Hilfe und Umsetzung ist das grosse Ziel der «Andy Hug Foundation». Aus diesem Grund werden ausgebildete Trainerinnen und Trainer aus der Schweiz vor Ort eingesetzt.
 

Auswahl und Vorbereitung

Die Trainerinnen und Trainer werden im Goju Kan Bern, dem Zentrum für Kampfkunst und Gesundheit, aus den Disziplinen Karate, Kungfu, Taiji, Qigong und Kickboxen ausgewählt. Sie werden in einem Zweierteam während der Dauer von zwei bis drei Monaten zum Einsatz kommen. Die spezifische Vorbereitung für den Einsatz findet in folgenden Bereichen statt:

- Trainingsplanung und -gestaltung
- Projektphilosophie, Pädagogik
- Äthiopische Kultur
- Grundbegriffe Amharisch (Landessprache Äthiopiens)
- Verfassen eines Auswertungsberichts
 

Arbeitsbereiche der Trainierinnen und Trainer

Die Trainerinnen und Trainer arbeiten vor allem in drei Bereichen:

Ausbildung der Schulkinder (ehemalige Strassenkinder)

In einem Klubsystem haben die bereits eingeschulten Kinder die Möglichkeit, im Dojo zu trainieren. Es werden täglich 2 Lektionen für 10 Kinder angeboten. Ein Kind soll dreimal in der Woche die Möglichkeit haben, ein Training zu besuchen. So kann davon ausgegangen werden, dass rund 40 Kinder im Kampfsportzentrum betreut werden können.
Der Unterricht ist nach den beschriebenen Leitlinien organisiert und soll eine Nachbetreuung sicherstellen.
 

Ausbildung der äthiopischen Sportleiter

Tagsüber werden die äthiopischen Sportleiter ausgebildet, um so ihre Kompetenz steigern zu können. Ziel ist es, ihnen Kenntnisse in Kampfkunst zu vermitteln, damit sie das Kampfzentrum nach einem Jahr selbstständig führen können. So können sich die Schweizer Austauschpersonen im zweiten Jahr des Projekts vor allem auf die Weiterbildung der äthiopischen Sportleiter konzentrieren. Diese sollen Feedback, Unterstützung und neue Inputs erhalten, sowie auch persönliche Erfahrungen bei der pädagogischen Arbeit mit Strassenkindern sammeln.
 

Resozialisierung

In Zusammenarbeit mit den Sportleitern von «Sport – The Bridge» werden die Trainer punktuell eingesetzt, um den Resozialisierungsprozess zu unterstützen.

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